Regenwasserfilter für unterirdische Regenwasserspeicher

Für ein Einfamilienhaus werden in der Regel Speicher mit einem Fassungsvolumen von fünf bis zehn m³ gewählt. Die Dachflächengröße liegt meistens zwischen 120 und 160 m². Diese beiden Kenngrößen sind für die Filterwahl wichtig. Ein weiteres Kriterium ist der Installationsort. Man kann den Filter vor der Zisterne oder aber auch in der Zisterne einbauen, beides hat seine Vorteile. Weiterhin unterscheidet man Korb- von sogenannten Durchgangsfiltern die beide ihre Berechtigung haben.

 

Erdfilter: Regenwasserfilter, die vor der Zisterne installiert werden

Erdfilter Volumenfilter VF 1
3P Volumenfilter VF 1 mit Teleskopverlängerung (zisternenfilter.com)

Häufig ergeben sich aus dem Niveau der Zuleitungen oder des Geländes ein tiefer Einbau der Zisterne und damit eine erschwerte Zugänglichkeit. Ein vor dem Speicher installierter Filter ist daher leichter zu reinigen. Zusätzlich sind moderne Erdfilter für größere Dachflächen geeignet und weisen teilweise 2 Anschlüsse in DN 100 auf.

Erdfilter werden in der Regel in Verbindung mit einem Schacht aus Kunststoff geliefert. Der Deckel ist leicht anzuheben im Vergleich zu den schweren Deckeln von Betonzisternen.

Bei vielen Regenspeichern ist der Höhenunterschied zwischen Zulauf und Ablauf in der Zisterne sehr gering, so dass es schwierig ist dort noch einen Filter zu installieren, auch hier hat der vor der Zisterne eingebaute Regenwasserfilter seinen Vorteil.

In der Regel werden heutzutage die Regenspeicher komplett ausgestattet geliefert. Filter, Beruhigter Zulauf und Überlaufsiphon sind vorinstalliert.

Achten Sie daher auf die Größe der Dachfläche und der Niederschlagsmenge in ihrer Region, da die meisten Zisternen mit vorinstallierten Filtern lediglich in DN 100 angeboten werden.

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